Chronik von Hermsdorf
Die Chronik und andere Produkte des Hermsdorfer Heimatvereins, können bei fast allen Veranstaltungen der Hermsdorfer Schloßpark-Gesellschaft e.V. erworben werden. Außerdem auf Nachfrage in der Nähstube Richter, in der Brauschänke, in der Jägerklause sowie im Gasthof Hermsdorf.
Hier möchte wir Ihnen einen kleinen Auszug aus "Hermsdorf eine Chronik" geben:
Vorwort:
Hermsdorf - eine Chronik,
dieser Titel wurde gewählt, da es
bereits zwei Chronikexemplare gibt. 1941 erschien eine "Hermsdorfer
Heimatgeschichte" des für die 3 Jahre in Hermsdorf wirkenden Lehrers
Rudolf Ponseck. Im Juni 1963 verfasste Robert Otto die "Chronik von
Hermsdorf". Ponseck hatte mit seinen Möglichkeiten Quellen ausgewertet,
wobei vor allem das heute nicht mehr zugängliche Schloßarchiv eine
wichti
ge Rolle spielte. Robert Otto baute auf dieser Niederschrift auf,
hat aber vor allem die Daten und Ereignisse bis 1800 ziemlich kritiklos
übernommen. Beiden Chroniken ist gemeinsam, dass manches Ereignis
ausgeschmückt wurde, manches nicht bekannt gewesen zu sein schien.
Als ich vor drei Jahren zu dem Arbeitskreis der Hermsdorfer Heimatfreunde stieß, konnte ich nicht ahnen welche immense Arbeit geleistet werden würde. Aus den Möglichkeiten heraus kam es praktisch zu einer Arbeitsteilung. Während die ehrenamtlich tätigen Heimatfreunde sich der Geschichte seit 1900 widmeten, versuchte ich einigen historischen Fragestellungen nachzugehen, die in den vorherigen Chroniken nicht oder nur ansatzweise beleuchtet wurden. So enstand das vorliegende Buch, für dessen Gelingen die Hermsdorfer Schloßparkgesellschaft die ideelle und materielle Verantwortung übernahm. Die Autoren der vorliegenden Chronik sind sich bewusst, dass nicht alle Seiten der nunmehr fast achthundertjährigen Geschichte des Ortes niedergeschrieben werden konnten. So haben wir uns auf folgende Verfahrensweise geeinigt: Bis zum Jahre 1700 werden alle bekannt gewordenen Daten aufgenommen, um die Vielzahl neuer Fakten gebührend zu würdigen. Die Zeit zwischen 1700 und 1910 ist der Dorfentwicklung gewidmet, um zugleich Anlass zu geben, in den vielen noch zu sichtenden Quellen, weitere interessante Fakten aufzuspüren. Die jüngste Zeit bis zur Gegenwart ist mit örtlichen und regional- geschichtlichen Fakten angereichert.
Der beste Lohn für die Verfasser des Buches ist jedoch die kritische und sachliche Diskussion zu dem Vorgelegten. Dazu werden auch künftig hin die Arbeiten der Hermsdorfer Heimatfreunde und die Veröffentlichungen "Ottendorfer Boten" beitragen.
Hans-Werner Gebauer
Langebrück, am 28. Februar 2002


